Herzschrittmacher und ICD

Die Herzschrittmacher- und ICD-Sprechstunde steht für die ambulante Nachsorge von Patienten mit implantierten Herzschrittmachern und Kardiovertoren/Defibrillatoren zur Verfügung. Unsere Ärzte klären auf Wunsch auch ab, ob im Einzelfall ein Herzschrittmacher oder eine kardiale Resynchronisationstherapie benötigt wird.

Sie befinden sich hier:

Spezialsprechstunde Gerätetherapie basierte Behandlung der Herzinsuffizienz

In unserer Herzschrittmacherambulanz sorgen wir implantierte Geräte sämtlicher Hersteller (Medtronic, Biotronik, Boston Scientific, St. Jude Medical, Impulse Dynamics) nach und sind auch Ansprechpartner für niedergelassene Kardiologen, die eine zweite Meinung zu einer vermuteten Fehlfunktion einholen möchten. Zur Nachbetreuung erhalten Patienten nach Geräteimplantation (Herzschrittmacher, ICD, CRT, kardiale Kontraktiliätsmodulation, Ereignisrekorder, Barorezeptorstimulation) einen ambulanten Wiedervorstellungstermin in unserer Herzschrittmacherambulanz. Dort erfolgt durch Auflage eines speziellen „Programmierkopfes“ die völlig schmerzlose Abfrage des implantierten Systems. Standardparameter (u.a. Reizschwellen, Wahrnehmung und Impedanzen) werden gemessen, die Batterielaufzeit überprüft und der Speicher ausgelesen. Bei Bedarf wird eine Anpassung der programmierten Parameter vorgenommen.

Öffnungszeiten und Kontakte

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag

09:00 - 15:00

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+49 30 450 565 400   -   Drücken Sie im Auswahlmenü die Taste 2

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass vormittags die telefonische Erreichbarkeit aufgrund der laufenden Sprechstunde eingeschränkt ist und Sie uns daher am besten nachmittags erreichen können.

Ihre Ansprechpartnerin in der Sprechstunde


Eine häufig gestellte Frage:

Was muss ich bei und nach Herzschrittmacher, Defibrillator oder CRT Implantation beachten?

  • Ein Absetzen von blutverdünnenden Medikamente wie Blutplättchenhemmer (Aspirin, Clopidogrel, Prasugrel etc.), Marcumar oder neuer oraler Antikoagulantien (NOAKS) vor der stationären Aufnahme ist nicht erforderlich
  • Da die im Herzen implantierten Sonden erst fest einwachsen müssen, sollten in den ersten Wochen nach dem Eingriff keine Tätigkeiten ausgeübt werden, die mit einer starken mechanischen Beanspruchung im Bereich der Sonden (z.B. Heben schwerer Gegenstände) verbunden sind. Alle Tätigkeiten des Alltags sind jedoch problemlos möglich.
  • Das implantierte Gerät wird unmittelbar nach dem Eingriff und danach erstmals nach 6 bis 8 Wochen in der Schrittmacherambulanz kontrolliert. Die weiteren Kontrollabstände hängen von der Art des implantierten Gerätes und der zugrundeliegenden Grunderkrankung ab (alle 4 bis 12 Monate)
  • Nach Geräteimplantation wird dem Patienten ein Schrittmacherausweis ausgehändigt, den der Patient stets bei sich tragen soll.
  • Die meisten gängigen elektronischen Geräte (Computer, Mikrowelle, Garagentoröffner, Fernsehgeräte, Mobiltelefone auf der Geräteabgewandten Seite etc.) können unbedenklich verwendet werden.
  • Röntgenaufnahmen, diagnostische Ultraschalluntersuchungen und Computertomographien sind unbedenklich für die Funktion des implantierten Gerätes