Kardiologische Intensivmedizin

Auf der kardiologischen Intensivstation W47i und der kardiologischen Intermediate Care Station (IMC) W2i erfolgt die Behandlung kritisch erkrankter und instabiler Patienten.

Hotline der kardiologischen Intensivmedizin (24/7): akuter Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, kardiogener Schock sowie Herz-Kreislaufunterstützung (ECMO).

+49 (0)30 450 665 112

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Kardiologische Intensivmedizin

Unsere Intensivmedizin gilt als Referenzzentrum der kardiologischen Intensivmedizin im Nordosten Deutschlands. Es arbeiten rund um die Uhr speziell geschulte Experten, um die Versorgung instabiler Patienten sicherstellen zu können, wobei unser Schwerpunkt in der Versorgung von Patienten mit akutem Herzinfarkt und akutem Herzversagen jeglicher Genese liegt.

Hierfür stehen uns sämtliche technischen Möglichkeiten zur Verfügung, die im Rahmen des aktuellen technologischen Fortschritts möglich sind. Zusätzlich verfügen wir 24/7 über Herzkatheter-Labore, Elektrophysiologie-Messplätze, ein Herz-MRT und einen Hybrid-OP mit permanenter Verfügbarkeit unserer Spezialisten.

Wir bilden ein Referenzzentrum für die Behandlung von Patienten:

  • mit akutem Herzinfarkt und instabilen Herzrhythmusstörungen
  • mit kardiogenem Schock
  • nach erfolgtem Herzkreislaufstillstand - im Rahmen des Berliner Cardiac Arrest Centers der Charité
  • unter extrakorporaler Reanimation: eCPR - Anschluss einer temporären Herz-Lungen-Maschine unter Reanimationsmaßnahmen
  • mit akutem Herzversagen
  • mit pulmonal-arterieller Hypertonie und akuter Lungenarterien-Embolie
  • mit akuter Myokarditis, Riesenzell-Myokarditis mit 24/7 Biopsie und MRT Bereitschaft
  • mit Kardiomyopathie (KMP) unterschiedlichster Genese (z.B. inflammatorischer, dilatativer, hypertropher KMP, Speichererkrankungen)

  

Wir verfügen über eine ausgeprägte Expertise im Bereich der mechanischen Herz-Kreislaufunterstützung - es stehen uns, im Rahmen des Zentrums für mechanische Herz-Kreislaufunterstützung, sämtliche moderne Systeme der Herz-Kreislaufunterstützung zur Verfügung (Mikroaxialpumpen zur Behandlung von Links- und/oder Rechtsherzversagen - Impella ®, intra-aortale Ballonpulsation (IABP), extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) und tandem heart®).

Darüber hinaus besteht engste Zusammenarbeit mit der Klinik für Herzchirurgie und dem Deutschen Herzzentrum Berlin hier am Charité Campus Virchow.


Hotline der kardiologischen Intensivmedizin (24/7): akuter Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, kardiogener Schock sowie Herz-Kreislaufunterstützung (ECMO).

 +49 (0)30 450 665 112


Station W47i (Patienten-Hotline): +49 (0)30 450 565 122

Station W2i (Patienten-Hotline):   +49 (0)30 450 565 212

Hämodynamisches Monitoring:

Zur Verfügung stehen neben der konventionellen invasiven arteriellen Blutdruckmessung auch die Messverfahren mittels transpulmonaler Thermodilution (PICCO®) und die hämodynamische Messung mittels Pulmonaliskatheter (PAK). Speziell bei Fragestellungen bei kardial eingeschränkten Patienten zur differenzierten Katecholamintherapie oder Evaluation der Notwendigkeit einer Implantation von temporären Herzunterstützungs-Systemen kommen diese Verfahren entsprechend zum Einsatz.

Beatmung:

Auf unserer Intensivstation verfügen wir über alle Möglichkeiten sowohl nicht-invasiver als auch differenzierten invasiven Beatmungstherapien mit modernen Beatmungsgeräten inkl. Kapnometrie. Ebenso kommen bei Bedarf spezielle Therapiemaßnahmen wie Bauchlagerung, inhalative NO- und Prostazyklin-Therapie, bis hin zur Therapie mit veno-venöser Extra-Corporaler-Membran-Oxygenierung („vv“ - ECMO) zur Anwendung. Ebenso zur Routine gehören perkutane Dilatationstracheotomien im Rahmen der Langzeit-Beatmungsentwöhnung. Die inhalative Sedierung wird als Sedierungskonzept u.a. bei Patienten nach Reanimation verwendet (AnaConDa®).

Therapeutisches Temperaturmanagement:

Im Rahmen der Behandlung von wiederbelebten Patienten erfolgt bei uns zur schnellen und präzisen Erreichung der Körperkernzieltemperatur die Verwendung des Thermogard XP-Systems um ganz besonders die höheren kognitiven Funktionen nach erfolgreicher Wiederbelebung zu schützen.

Herzversagen/Herzinsuffizienz:

Ein Schwerpunkt unserer Klinik stellt die Behandlung von Patienten mit Herzschwäche dar, hierfür ist unsere Klinik als überregionales Herzinsuffizienz-Zentrum zertifiziert. Speziell der Bereich der Intensivmedizin ist auf die Unterstützung und Bewahrung der Herzleistung ausgelegt. Hierfür erfolgt die enge Zusammenarbeit der Intensivmedizin mit den Spezialisten für chronische Herzinsuffizienz.

Herzklappenerkrankungen:

Die kardiologische Intensivmedizin der Charité am Campus Virchow Klinikum behandelt Patienten mit sämtlichen häufigen und seltenen Herzklappenerkrankungen und betreut Patienten vor und nach allen gängigen Verfahren des minimalinvasiven Herzklappenersatzes. Hierfür ist am Campus Virchow das TAVI Programm der gesamten Charité seit Januar 2018 beheimatet.

Herzrhythmusstörungen:

In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Rhythmologie erfolgt die Behandlung von Patienten mit instabilen Herzrhythmusstörungen. Insbesondere Patienten mit komplexen instabilen Herzrhythmusstörungen, die mittels eines Herzkatheter-Eingriffs interveniert worden sind, werden durch die Intensivmedizin weiter behandelt. Dies sind Patienten die nicht nur transluminal via der Leistengefäße, sondern epikardial abladiert worden sind.

Koronare Herzerkrankung:

Für alle Patienten die unter einer komplexen und schweren koronaren Herzerkrankung mit schweren Verengungen der Herzkranzgefäße und stark eingeschränkter Herzfunktion leiden, dient die Intensivstation / IMC mit ihren Mitarbeitern zur Unterstützung, Überwachung und zur Stabilisation des Patienten im Rahmen der Herzkatheter-Untersuchung. So können alle modernen Verfahren der interventionellen Kardiologie in unserer Klinik angewendet werden.