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Aktuelles

10.04.2019

Entlastung bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion

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In der Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum wurde berlinweit die erste Implantation eines Systems zur Reduktion des linksatrialen Drucks (IASD) bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion durchgeführt.

Ende Januar 2019 wurde durch Prof. Dr. med. B. Pieske und Oberarzt Dr. med. A. Parwani das erste IASD System in Berlin zur Behandlung eines Patienten mit einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) eingesetzt. HFpEF ist ein Krankheitsbild mit hoher Morbidität und Mortalität, das bei 50% der Patienten mit Herzschwäche zu finden ist. Eine kausale Therapie existiert bisher nicht. Im Rahmen der randomisierten, placebo-kontrollierten REDUCE-LAP II Studie werden auf Basis der vielversprechenden Studienergebnisse aus REDUCE-LAP I klinische Endpunkte nach interventioneller IASD Implantation versus Placebo überprüft. Das IASD System senkt den bei HFpEF pathophysiologisch erhöhten linksatrialen Druck durch die Schaffung eines Kanals zwischen linker und rechter Vorkammer und trägt so zur Verringerung von atrialen und ventrikulären Umbauprozessen bei.

Studienleiter Prof. Dr. med. B. Pieske: „Das IASD System ist ein vielversprechender interventioneller Therapieansatz bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Pumpfunktion, das direkt an der Ursache für das Leitsymptom Dyspnoe, dem erhöhten Druck im Vorhof, ansetzt. Wir können mit diesem Verfahren erstmals auch Patienten mit HFpEF eine neuartige Therapie anbieten und hoffen auf eine langfristige Besserung der für diese Patienten quälenden Symptomen.“

Kontakt

 

Univ.-Prof. Dr. med. Burkert Pieske

Klinikdirektor, BIH-Professor für KardiologieCharitéUniversitätsmedizin Berlin

Postadresse:Augustenburger Platz 113353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Mittelallee 11

Route / Geländeplan


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