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03.07.2017

Eröffnung des Modernsten OP-ähnlichsten Herzkatheterlabors an der Charité

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Neuartiger Eingriffsraum für noch mehr Patientensicherheit

Die Klinik für Inneren Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow Klinikum, Charité hat am 23.06.2017 ihren neuen „Hybrid-OP“ eröffnet. Dieser beinhaltet eine Herzkatheteranlage nach modernsten medizinischen und technischen Standards. Der „Hybrid-OP kombiniert eine hochmoderne Röntgentechnik mit geringer Strahlenbelastung für den Patienten mit einem sehr hohen Hygienestandards“ erklärt Klinikdirektor Prof. Dr. Burkert Pieske.

Dadurch ist es möglich spezialisierte kardiologische Eingriffe unter nochmals verbesserten Rahmenbedingungen für den Patienten durchzuführen. Durch die spezifische Ausstattung des Raumes wird die Keimbelastung im Vergleich einem regulären Herzkatheterlabor weiter reduziert.
Der Fokus der im neuen „Hybrid-OP“ durchgeführten Eingriffe liegt auf der Implantation von elektronischen kardialen Geräten wie Herzschrittmachern, Defibrillatoren und Geräte zur Behandlung der Herzinsuffizienz. Die Gerätebasierte Therapie der Herzinsuffizienz umfasst die kardiale Resynchronisationstherapie, die kardiale Kontraktilitätsmodulation und die Barorezeptor-Aktivierungstherapie und stellt einen  Schwerpunkt unserer Klinik im Bereich der Gerätetherapie dar. Darüber werden in dem neuen „Hybrid-OP“ Eingriffe an der Mitralklappe (Mitralklappen-Clips) bei konventionell inoperablen Patienten durchgeführt. Durch Ausstattung mit einem hochmodernen Navigationssystem ist es möglich dreidimensionale Darstellungen des Herzens zu erstellen und somit komplexe Eingriffe am Herzen noch sicherer durchzuführen.

Kontakt

Priv.-Doz. Dr. Florian Blaschke

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Leiter der Gerätetherapie



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