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Aktuelles

01.10.2018

Neue Therapie zur Behandlung der Angina Pectoris

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Häufig leiden Patienten trotz bestmöglicher Medikamenteneinstellung und interventioneller Therapie (Stents) unter Angina pectoris.

An unserer Abteilung steht ein neuartiges, klinisch erprobtes Verfahren zur Behandlung der therapierefraktären Angina Pectoris zur Verfügung. Das „Reducer-System“ (Fa. Neovasc) wird im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung implantiert.

Neues Verfahren zur Behandlung der therapierefraktären Angina pecoris.
Häufig leiden Patienten trotz bestmöglicher Medikamenteneinstellung und interventioneller Therapie (Stents) unter Angina pectoris. Bei einigen Patienten kann diese neue Methode, die den Druck im Koronarsinus erhöht zu einer Verbesserung der Durchblutung von ischämischen Herzmuskelanteilen führen. Der „Reducer“ wird im Rahmen einer Rechtsherzkatheteruntersuchung nach angiographischer Größenbestimmung in den Koronarsinus eingebracht. Es handelt sich um ein sanduhrförmiges nahtloses Gitterröhrchen, das in der Vene verbleibt.

Für Fragen zu diesem oder anderen möglichen Verfahren bei therapierefraktärer Angina Pectoris wenden Sie sich einfach an unser Herzkatheter-Team oder unsere Hochschulambulanz.

  1. Das Reduzier-System wird in den Koronarsinus (Koronarvene) implantiert.
  2. Kontrastmitteldarstellung des Koronarsinus mit implantiertem Reduziersystem.
  3. Priv.Doz. Dr. Florian Krackhardt, Dr. Marco Toselli (Fellow) und Dr. Max Krisper im Herzkatheterlabor Virchow-Klinikum mit dem Reduziersystem.

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Kontakt

Prof. Dr. Stefan Anker

Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT)
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie
Campus Virchow-Klinikum
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 553 407



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