Aktuelle Vorträge / Wissenswertes aus der Klinik

Erfahren Sie mehr über aktuelle Themen, Vorträge oder Wissenswertes aus dem Klinikalltag.

Sie befinden sich hier:

Aktuelle Vorträge / Wissenswertes aus der Klinik

Neue Therapie zur Behandlung der Angina Pectoris

 

An unserer Abteilung steht ein neuartiges, klinisch erprobtes Verfahren zur Behandlung der therapierefraktären Angina Pectoris zur Verfügung. Das „Reducer-System“ (Fa. Neovasc) wird im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung implantiert.

  

  

Neues Verfahren zur Behandlung der therapierefraktären Angina pecoris.
Häufig leiden Patienten trotz bestmöglicher Medikamenteneinstellung und interventioneller Therapie (Stents) unter Angina pectoris. Bei einigen Patienten kann diese neue Methode, die den Druck im Koronarsinus erhöht zu einer Verbesserung der Durchblutung von ischämischen Herzmuskelanteilen führen. Der „Reducer“ wird im Rahmen einer Rechtsherzkatheteruntersuchung nach angiographischer Größenbestimmung in den Koronarsinus eingebracht. Es handelt sich um ein sanduhrförmiges nahtloses Gitterröhrchen, das in der Vene verbleibt.

Für Fragen zu diesem oder anderen möglichen Verfahren bei therapierefraktärer Angina Pectoris wenden Sie sich einfach an unser Herzkatheter-Team oder unsere Hochschulambulanz.

  1. Das Reduzier-System wird in den Koronarsinus (Koronarvene) implantiert.
  2. Kontrastmitteldarstellung des Koronarsinus mit implantiertem Reduziersystem.
  3. Priv.Doz. Dr. Florian Krackhardt, Dr. Marco Toselli (Fellow) und Dr. Max Krisper im Herzkatheterlabor Virchow-Klinikum mit dem Reduziersystem.

II. Kardioneurologisches Forum Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Prävalenz von Vorhofflimmern nimmt stetig zu, auch bedingt durch die demographische Entwicklung. Bei Patienten mit begleitenden Risikofaktoren gemäß der CHADS-VASc Score ist das Schlaganfallrisiko signifikant erhöht und eine orale Antikoagulation empfohlen. Nicht immer ist die Entscheidung zur Antikoagulation bei unseren Patienten mit komplexen Krankheits-bildern einfach. Eine erhöhte Blutungsneigung, stattgehabte schwere Blutungen, Gefäßanomalien oder eine schwere Niereninsuffizienz erfordern eine individuelle Risiko-Nutzen Abschätzung. Der interventionelle Verschluß des linken Vorhofohrs ist eine alternative Möglichkeit zur Thromboembolieprophylaxe bei ausgewählten Patienten mit Vorhofflimmern.Im 2. KardioNeurologischen Forum möchten wir mit Ihnen anhand von praxisnahen Fallbeispielen und aktueller Evidenz klinischer Studien diskutieren, wie Risiko-Patienten erkannt werden können und welche Behandlungswege geeignet sind.Dazu haben wir Referenten mit weitreichender Expertise in diesem schwierigen Bereich der Schlaganfall-Prophylaxe eingeladen und freuen uns auf eine angeregte und praxisorientierte Diskussion.

Mittwoch, 06.06.2018, 18:00 Uhr

Schmiede, Torgauer Str. 12-15

Neues vom Heart Failure 2018 Kongress

Klicken, um das Video zu starten.

28.05.2018

Aktualisierte Definition der Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion wird von Prof. Pieske auf dem Kongress der Heart Failure Association in Wien vorgestellt.

  

Univ.-Prof. Dr. Burkert Pieske
Department of Internal Medicine and Cardiology
Charité University Medicine, Campus Virchow-Klinikum


DZHK Förderung für Nachwuchswissenschaftler geht an Wissenschaftler der Kardiologie

18.05.2018

Das Projekt von Dr. med. Felix Hohendanner, Ph.D. wurde für eine Förderung in Höhe von EUR 72.000 durch das Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK) ausgewählt. Inhalt des Projektes ist die Erforschung des Funktion von Herzmuskelzellen des Herzvorhofs (Atrium) bei metabolischen Syndrom mit Herzbeteiligung. Ziel ist die Erforschung fundamentaler Mechanismen der Herzmuskelschwäche und potentieller therapeutischer Ziele auf Ebene der Mitochondrien und des Kalziumstoffwechsels.

Wir gratulieren herzlich zur Förderung!

Seniorenuniversität Charité Audi Max

14.03.2018

Herzinfarkt, Vorhofflimmern, Herzmuskelschwäche:

    Sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeidbar?

Univ.-Prof. Dr. Burkert Pieske
Department of Internal Medicine and Cardiology
Charité University Medicine, Campus Virchow-Klinikum

Download: Seniorenuniversität 14.03.2018

BOCAhealth gewinnt den von Pfizer Healthcare gesponserten Pitch-Wettbewerb Innovators' Pitch in der Kategorie Digital Health in Berlin

18.03.2018

Alessandro Faragli ist seit Januar 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für experimentelle Kardiologie in der Gruppe von PD Dr. Post und Dr. Alogna. Er ist an dem europäischen Projekt CUPIDO beteiligt, das sich mit der Erforschung von Nanopartikeln als Vektortherapie bei Herzinsuffizienz beschäftigt. Er hat das Start-up BOCAhealth in 2016 gegründet. Ziel von BOCAhealth ist die Verhinderung von Dekompensationsereignissen, die durch Körperwasseranomalien hervorgerufen werden,  über ein telemedizinisches Verfahren.

Am 28.11.2017 hat BOCAhealth den von Pfizer Healthcare gesponserten Pitch-Wettbewerb Innovators' Pitch in der Kategorie Digital Health in Berlin gewonnen. Im Dezember 2017 hat BOCAhealth einen Preis und ein Beschleunigungsprogramm mit der Firma B. Braun AG gewonnen, das Anfang März 2018 starten wird.